AAB-Bezirk Schwaz

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 Lehrlingsentschädigung 2007        LE2007.pdf

 

 

Einladung AAB Bezirksvorstand am 24.2.2007            09-02-AAB-Bezirksvor

 

 

AAB - AKTUELL

 

Liebe Mitglieder des AAB im Bezirk Schwaz!

Das Jahr 2006 geht zu Ende und wir tauchen in den Zauber des Advents ein. Nach einer verlorenen Nationalratswahl ist es für die ÖVP nicht einfach, mit der neuen Situation umzugehen. Aber es ist richtig und notwendig, dass nun Gespräche zur Bildung einer Bundesregierung mit der SPÖ geführt werden.

Wir im AAB haben für unser Land eine soziale Verantwortung wahrzunehmen. Dazu bedarf es großer Anstrengungen. Unser Team im Bezirk Schwaz kann mit den zahlreichen Betriebs- und Personalvertretern auf eine hohe Kompetenz in der Sozialpolitik zurückgreifen.

Wir im AAB-Team haben uns der intensiven Betreuung von jungen Menschen ohne Arbeit in unserem Bezirk angenommen. In diesem Bereich ist uns im vergangenen Jahr einiges gelungen:

-          Wir konnten gemeinsam mit dem AMS Schwaz eine Lehrlingsoffensive starten und Jugendliche ohne Pflichtschulabschluss in eine Lehre bringen. Insgesamt haben wir im September 30 Jugendlichen aus dem ganzen Bezirk eine neue Chance eröffnet – und wir werden diese Aktion fortsetzen.

-          In einer Arbeitsgruppe suchen wir nach Lösungen für schwer vermittelbare Jugendliche, die schon länger ohne Beschäftigung sind. Dabei helfen uns das Jugendamt und das Zentrum St. Martin in Schwaz.

-          Zu Fragen der Integration von Kindern und Jugendlichen von Immigranten konnten wir eine Reihe positiver Schritte setzen.

Wichtig sind uns die Betreuungseinrichtungen für die Schwächeren in unserer Gesellschaft. Deshalb haben wir alle Initiativen für die Sicherung des Pflegebereiches gefördert. Unser Bezirk ist hier besonders gut aufgestellt. Die Gesundheits- und Sozialsprengel sind auf die freiwillige Mitarbeit angewiesen und es ist erfreulich, dass sich hier viele AAB-Mitglieder engagieren.

Das Bezirkskrankenhaus ist für den Bezirk das Rückgrat in der Gesundheitsversorgung. Es ist uns gelungen, den Standort zu stärken und sowohl die Qualität, wie auch die wirtschaftliche Situation des Krankenhauses zu verbessern. Ich habe mich bemüht, das Militärspital nach Schwaz zu bringen und es mit dem Bezirkskrankenhaus zu verbinden. Unser LO Bundesminister Günther Platter hat dieses Projekt unterstützt und für die Realisierung gesorgt. Außerdem wird die Kaserne und der Hubschrauberstützpunkt erhalten bleiben.

Ich danke den Mandataren in den Gemeinde- und Betriebsräten für ihren Einsatz, unseren Vorstandsmitgliedern in den Gemeinden und im Bezirk für ihre Bemühungen und wünsche allen unseren treuen AAB-Mitgliedern im Bezirk Schwaz einen schönen und besinnlichen Advent, gesegnete Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr.

Euer Dr. Hans Lintner

 

Stadtparteiobmann, AAB-Bezirksobmann

 

 

 

Pilotprojekt für benachteiligte Lehrstellensuchende

Jugendlichen, die sonst kaum eine Chance auf eine Lehrstelle haben, gilt ein Pilotprojekt im Bezirk Schwaz.  

Das Arbeitsmarktservice und die Silberstadt Schwaz versuchen die 15- bis 18-Jährigen mit Betrieben zusammenzubringen. Als erster potenter Partner konnte Tyrolit gewonnen werden. Das zur Swarovski-Gruppe gehörende Schleifmittelwerk nimmt die Jugendlichen auf, um erste Berufseindrücke zu sammeln.

Die Stadt Schwaz lässt Jugendliche im städtischen Bauhof etwa in der Gärtnerei oder Malerei schnuppern. Zielgruppe des Projekts sind lernschwache Pflichtschulabsolventen, Sonderschulabsolventen sowie Jugendliche, die aufgrund sozialer Defizite bisher keinen Lehrplatz ergattern konnten. Finanzierung und Zeitplan stehen.

Die ersten zwölf bis 15 Jugendlichen werden Anfang April starten. Der Schwazer Bürgermeister und AAB Bezirksobmann Hans Lintner betont: "Wir müssen solchen Jugendlichen ein Netz geben. Schwaz sieht sich dabei als Impulsgeber für den ganzen Bezirk."

Seitens Tyrolit bringt Christian Bauer das Engagement des Paradeunternehmens so auf den Punkt: "Für jedes Unternehmen ist es wichtig den richtigen Arbeitsnehmer am richtigen Arbeitsplatz zu haben." Nach dem Projektstart sollen schon im Herbst in einer zweiten Staffel weitere Jugendlicher in noch mehr Unternehmen eine Chance bekommen.  

 

 

 

Schwerarbeitsregelung erreicht !

Der ÖAAB hat sich durchgesetzt! In die Schwerarbeitsregelung ist nun auch der Öffentliche Dienst eingebunden.

 

 

 

Als besonders belastende Berufstätigkeiten gelten:

  1. Schicht- und Wechseldienst während der Nacht (mind. 6 Stunden zwischen 22.00 und 06.00 Uhr an mind. 6 Arbeitstagen eines Kalendermonats),
  2. Arbeiten unter Hitze oder Kälte im Sinne des NSchG (bei überwiegend extremen Temperaturen),
  3. Arbeiten unter chemischen oder physikalischen Einflüssen im Sinne des NSchG (z.B. regelmäßiges Tragen von Atemschutz oder gesundheitsschädliches Einwirken von inhalativen Stoffen, etc.),
  4. schwere körperliche Arbeit orientiert am Kalorienverbrauch (2000 Arbeitskilokalorien bei Männern, 1400 Arbeitskilokalorien bei Frauen) – dieser Kalorienverbrauch findet sich bereits im NSchG,
  5. berufsbedingte Pflege von erkrankten oder behinderten Menschen mit besonderem Behandlungs- oder Pflegebedarf, wie beispielsweise in der Hospiz- oder Palliativmedizin,
  6. Arbeiten trotz Vorliegens einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 80% und Anspruch auf Pflegegeld der Stufe 3,
  7. Tätigkeiten mit erhöhter Gefährdung, bei denen ein hohes Risiko für Leib und Leben im Einsatz besteht. Als solche gelten ausschließlich Tätigkeiten von
    • Exekutivorganen (nach dem SPG), die zumindest die Hälfte ihrer monatlichen Dienstzeit im Außendienst verbringen und
    • Soldaten während eines Auslandeinsatzes (nach dem KSE-BVG), sofern ebenfalls zumindest die Hälfte ihrer monatlichen Dienstzeit im Außendienst verbracht wird.

 

 

 

 

 


 

      
   
   
     
     
     
     
     
   

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